9 Yoga-Posen, um fit zu bleiben

Lifestyle

Emma Schmidt

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9 Yogastellungen um fit zu bleiben

 

Der neueste Schrei in der Fitnessbranche auf der ganzen Welt ist Yoga!

Vor einiger Zeit dachte man, dass Yoga nur bei Heiligen und Menschen im hohen Alter verbreitet ist. Jetzt hat Yoga auch in den Herzen der jungen Leute einen festen Platz eingenommen. Das verdanken wir den Prominenten! Sie haben die Bedeutung und die starke Kraft von Yoga verstanden und es zu ihrem täglichen Fitnessprogramm gemacht!

Die jüngere Generation betrachtet Prominente als ihr Idol und versucht, ihnen nachzueifern, was auch immer sie tun. So geht es auch mit dem Yoga. Bevor wir in Interviews gelesen haben, dass das Fitnessgeheimnis der Prominenten Yoga ist, haben wir wie verrückt angefangen, Kurse zu besuchen. Aber wie viele von uns wissen wirklich, welche Vorteile die Yoga-Posen für die Gesundheit haben? Warum lernen wir heute nicht, welche reichhaltigen Geschenke Yoga für uns bereithält, um die Asanas noch wirkungsvoller zu machen?

Yoga-Asanas sollen dich nicht nur körperlich fit halten, sondern auch deine psychische Gesundheit verbessern, indem sie dich von Stress und Angstzuständen fernhalten.

 

Einige Vorteile von Yoga für Gesundheit und Fitness:

  • Skelett- und Muskelsystem: Es ist bekannt, dass jede Form von Bewegung die Knochen und Muskeln stärkt. Das ist auch beim Yoga nicht anders. Wenn du deine Gliedmaßen kraftvoll oder kontrolliert bewegst, entspannt das die Muskelgelenke und erhöht die Flexibilität. Asanas lindern Muskelverkrampfungen oder unfallbedingte Schmerzen. Je länger du die praktischen Übungen praktizierst und die Asanas beibehältst, desto stärker und ausdauernder wird dein Körper. Wenn du aber schon einmal einen Unfall hattest oder an einer inneren Erkrankung leidest, solltest du unbedingt den Rat deines Arztes oder deines Yogalehrers einholen.
  • Verdauungssystem: Es stimmt, Yoga verbessert die Funktion deines Verdauungssystems. All diese Übungen für die Bauchmuskeln verbrennen nicht nur Bauchfett, sondern massieren auch sanft deinen Verdauungstrakt, was den Stoffwechsel ankurbelt und die Verdauung fördert.
  • Herz-Kreislauf-System: Yogische Asanas verbessern die Durchblutung deines Herzens und deiner Arterien und sorgen so für eine gute Durchblutung deines Körpers. Es wird auch angenommen, dass regelmäßige praktische Übungen den Bluthochdruck unter Kontrolle halten sollen.
  • Nervensystem: Es ist nicht nur gut für dein körperliches System, sondern regelmäßige praktische Übungen sorgen auch dafür, dass genügend Blut und frischer Sauerstoff in dein Gehirn gelangen. Die konzentrierte Atmung kontrolliert auch die Funktionen deines Kopfes und soll dich von Stress und Angstzuständen fernhalten.

 

Denk auch daran, dass es kein bestimmtes Alter gibt, um Yoga zu üben. Yoga-Posen für die Gesundheit können sowohl leicht als auch schwer sein. Yoga reicht von Asanas bis Pranayam. Während es bei den Asanas um die Bewegung des Körpers geht, dienen die Pranayams hauptsächlich der Ruhe und der Entspannung des Kopfes. Regelmäßige praktische Übungen für Jung und Alt verbessern nicht nur deine körperliche Verfassung, sondern entspannen auch deinen Geist, so dass du Situationen mit Leichtigkeit meistern solltest.

 

Yoga für die körperliche Fitness:

Ein anmutiger, durchtrainierter Körper ist der Traum eines jeden Mädchens. Was gibt es Besseres, als sich mit einer Sanduhrfigur zu kleiden und andere vor Neid erblassen zu lassen? Lasst uns ein paar Yogaübungen lernen, die euch einen perfekt durchtrainierten Körper verleihen.

 

1. Paschimottanasana (Rumpfbeugung mit gebeugtem Knie):

  • Setze dich mit ausgestreckten Beinen vor dich auf eine Yogamatte. Beuge deine Knie nicht und lass die Handflächen neben deinen Hüften auf dem Boden liegen.
  • Atme tief ein und richte deine Wirbelsäule auf.
  • Beim Ausatmen beugst du dich nach vorne und berührst mit deinen Fingern die Zehen.
  • Wenn du die richtige Haltung einnimmst, sollte dein Gesicht auf deinen Knien liegen. Andernfalls beugst du dich als Anfänger so weit wie möglich, und wenn du Probleme hast, kannst du sogar deine Knie leicht beugen.
  • Nimm ein paar normale Atemzüge und richte dich mit einer tiefen Einatmung auf, indem du deine Wirbelsäule gerade hältst. Lass die Hände los und lass sie an deiner Seite.
  • Wiederhole die Übung noch 5 Mal mit der gleichen Atmung.

 

2. Dhanurasana (Bogenstellung):

  • Lege dich mit dem Bauch auf den Boden. Dein Kinn sollte den Boden berühren.
  • Die Hände sollten mit den Handflächen nach oben neben dir liegen.
  • Deine Beine sollten in einem Abstand von 15 cm zueinander stehen.
  • Beuge deine Beine in den Knien und bringe die Fersen nahe an deine Hüften.
  • Greife nun mit beiden Händen die Knöchel.
  • Hebe dein Kinn, deinen Kopf und deinen Hals langsam nach hinten. Dein Brustkorb sollte dabei immer noch auf dem Boden liegen.
  • Atme nun tief ein und hebe deine Beine, Oberschenkel und Brust an, bis nur noch dein Bauch den Boden berührt. Balanciere dich nur auf dem Bauch.
  • Ziehe deine Beine mit den Händen so weit wie möglich an, um deinen Körper vollständig in Form eines Bogens zu wölben.
  • Bringe deine Füße füreinander bestimmt.
  • Schaue nun nach oben und blicke auf einen Punkt an der Decke.
  • Dies ist deine endgültige Position. Halte den Atem an, während du in dieser Position bist.
  • Wenn du dich im Rücken angespannt fühlst, atme vollständig aus und kehre in deine Ausgangsposition zurück.

 

3. Urdhava Hastotanasana:

Willst du eine schlanke und attraktive Taille? Dies ist eine gute Dehnungs-Asana, die dir nicht nur eine schlanke Taille, sondern auch eine breite Brust verleiht. So wird sie ausgeführt.

  • Stell dich aufrecht hin, wobei deine Füße bestimmt füreinander sind. Hebe deine Hände zum Namaste über deinen Kopf.
  • Während du die Beine geerdet hältst, beugst du deinen Körper so weit wie möglich nach rechts, bis du eine Spannung in der linken Taille spürst. Bleibe für mehr als 15 Sekunden.
  • Kehre wieder in die Ausgangsposition zurück.
  • Beuge dich nun nach links. Halte diese Position für weitere 15 Sekunden.
  • Langsam kannst du die Haltezeit auf 30 Sekunden erhöhen.

 

4. Baddha Konasana (Schusterjungen-Position):

Eine perfekte Asana, um deine Oberschenkel und dein Gesäß zu formen. Bei regelmäßiger praktischer Übung dieses Yogas für einen fitten Körper kannst du deine schlanken Oberschenkel in deinen Minikleidern zur Schau stellen.

  • Setze dich mit gerader Wirbelsäule auf deine Yogamatte.
  • Beuge deine Beine in den Knien und die Kante der Fußsohlen deiner beiden Partner berühren sich. Die Fersen sollten deinen inneren Oberschenkel berühren.
  • Greife nun die Knöchel deiner beiden Beine.
  • Während du tief einatmest, richte deine Wirbelsäule auf und ziehe deine Schulterblätter nach hinten.
  • Atme aus und drücke die Fußsohlen zusammen.
  • Halte diese Haltung so lange wie möglich und atme dabei tief ein.
  • Wenn möglich, beuge dich von der Taille aus nach vorne, um das Kinn auf dem Boden zu berühren.

 

Yogaübungen für einen klaren Kopf:

 

1. Stehende Vorwärtsbeuge (Uttanasana):

Diese Asana befreit dich von psychischem Stress und Angstzuständen, beruhigt das Gehirn und heilt auch Patienten, die unter leichten Depressionen leiden.

  • Stell dich auf der Matte gerade und in entspannter Haltung hin.
  • Bringe deine Beine zusammen, wobei sie nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sein sollten.
  • Beuge dich nun nach vorne und berühre mit deiner Hand deine Knöchel. Die Stirn sollte dabei vor den Knien liegen.
  • Wenn du ein Anfänger bist, kannst du Schwierigkeiten haben, nach vorne zu kommen, ohne die Knie zu beugen. Beuge also einfach deine Knie ein wenig und berühre deine Knöchel. Eine andere Möglichkeit ist, dass du deine Knie nicht beugst und statt deine Knöchel zu berühren, einen Block vor dich halten solltest. Stütze dich darauf ab.

 

2. Setu Bandhana:

Die nächste Pose ist Setu Bandhana oder Brückenhaltung. Diese Pose kann für Anfänger eine ziemliche Herausforderung sein. Wenn du sie jedoch mit praktischen Übungen beherrschst, ist sie sehr hilfreich im Kampf gegen psychische Krankheiten wie Depressionen, Angstzustände oder Stress.

  • Lege dich mit aufrechter Wirbelsäule auf den Boden, die Hände liegen neben dir, die Handflächen zeigen nach unten.
  • Beuge nun dein Bein in den Knien, so dass deine Füße auf dem Boden füreinander bestimmt sind.
  • Hebe nun langsam deine Hüfte vom Boden ab, während du immer noch mit den Füßen auf dem Boden bleiben sollst und die Hände an deiner Seite hältst.
  • Halte diese Haltung und hebe deine Hände über deinen Kopf.

Diese Pose verjüngt und entspannt deinen Kopf.

 

3. Balasana:

Beende die Asanas mit Balasana oder der Kinderstellung. Dieses Yoga gibt dir nicht nur die Möglichkeit, dich auszuruhen, nachdem du mit allen

  • Setze dich mit gebeugten Knien auf den Boden. Sie sollten voneinander getrennt sein. Deine Hüften sollten auf deinen Fersen ruhen.
  • Lege deine Hände auf deine Oberschenkel.
  • Beginne nun, dich nach vorne zu beugen, so dass der Oberkörper auf deinen Oberschenkeln liegt.
  • Beuge dich weiter nach unten, so dass deine Stirn den Boden berührt.
  • Bring deine Hände zurück und lass sie frei neben deinen Füßen auf dem Boden liegen, wobei die Handflächen zur Decke zeigen. Du kannst auch deine Fersen mit den Händen festhalten.

Balasana ist vor allem eine Entspannungshaltung, nachdem du Asanas wie Kopfstand oder Schulterstand gemacht hast. Diese Haltung hilft dir auch, deinen Kopf in Ruhe zu lassen und ihn von allen Angstzuständen und Sorgen zu befreien.

 

Yogaübungen für ein gesundes Herz:

 

1. Supta hasta padasana (Liegende Hand-auf-Bein-Haltung):

  • Lege dich flach auf den Rücken und lege die Hände an deine Seite. Nimm einige normale Atemzüge.
  • Hebe nun mit einer tiefen Einatmung langsam dein rechtes Bein hoch. Dein Bein sollte senkrecht zu deinem Oberkörper stehen.
  • Halte dein rechtes Bein mit deiner rechten Hand am Knöchel fest. Wenn es nicht möglich ist, halte es mit beiden Händen am Oberschenkel fest.
  • Halte die Position für 5 Sekunden. Die Atmung sollte normal bleiben.
  • Wenn du ausatmest, lässt du das rechte Bein wieder sinken.
  • Wiederhole das Gleiche auch mit deinem linken Bein.
  • Mache 5-6 Runden und ruhe dich dann aus.

 

2. Vrikshasana (Baum-Stellung):

  • Stell dich gerade hin, die Füße sind füreinander bestimmt und die Hände sollten an deiner Seite sein.
  • Hebe dein rechtes Bein mit gebeugten Knien hoch und lege deinen Fuß wie auf dem Bild auf den linken Innenschenkel.
  • Deine Hände sollten sich in einer Namaste-Position befinden. Hebe sie über deinen Kopf. Beuge deine Ellbogen nicht.
  • Balanciere deinen ganzen Körper nur auf deinem linken Fuß.
  • Atme normal.
  • Wenn du aussteigen willst, nimm die Hände und die Beine herunter und stelle dich in normaler Haltung mit den Händen an deiner Seite auf.
  • Ruhe dich aus und wiederhole die Übung auch mit dem anderen Bein.