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Warum ich mich weigere, überstürzt eine Beziehung mit jemandem einzugehen

Warum ich mich weigere, überstürzt eine Beziehung mit jemandem einzugehen

Warum ich mich weigere, überstürzt eine Beziehung mit jemandem einzugehen

Ich griff nach oben und hielt mich an dem Felsen über mir fest. Es war dunkel und ich spürte, wie sich die Kanten in meine Finger gruben, als ich mich an der moosbedeckten Oberfläche festhielt. Ich zog mich hoch und schwang mein Bein, um mich auf den Felsen zu stellen.

Ich setzte mich hin, schloss die Augen und hörte, wie der Wind durch die Borsten der Bäume wehte und wie sich die Bäume zum Wiegenlied der Nacht beugten. Die warme Brise küsste meine Wangen, während ich tief einatmete und die frischen Frühlingsdüfte einatmete.
Als ich aufblickte, sah ich den Vollmond über mir strahlen. Ich spürte, wie sich mein Körper entspannte und die ganze Anspannung, die ich in mir trug, in der Dunkelheit der Nacht verschwand.

Nachtwanderungen haben etwas übermäßig Gelassenes an sich, weil sie alle Sinne schärfen, während man in einen Teppich aus Dunkelheit gehüllt ist.

Ich liebe alles an ihnen, von den Sternen, die mit den Wolken ein Versteckspiel spielen, bis hin zu den Bergen, die dich mit dem Gefühl umarmen, dass du, egal wie du aussiehst oder woher du kommst, immer hierher in die Arme der Natur gehörst.

Ich blickte über die Baumgrenzen hinaus und sah Anna und Brendan in fast identischen lila Sweatshirts Hand in Hand den Pfad hinunterhüpfen. Ich beobachtete, wie sich die Bäume vor ihrer offensichtlichen Liebe verneigten, während der Mond als Zeuge über ihnen stand.

Die Felsen blickten fast neidisch auf sie, als das Paar unter den glitzernden Sternen kicherte und lachte. Die beiden waren in einer Beziehung wie aus einem Guss.

Ich schaute sie sehnsüchtig an und hoffte, dass ich mich eines Tages schnell von dem befreien könnte, was sie teilten. Sie sprachen durch Lächeln und Lachen, durch eine eigene Geheimsprache, eine Sprache, die nur sie verstehen konnten, eine Sprache, die nur sie wissen konnten.

Die beiden waren wie geschaffen für den Himmel, sie passten wie die Faust aufs Auge.

Als ich sie weiter ansah, befreite ich mich von der Frage, ob es wirklich für jeden von uns, der auf dieser Erde wandelt, einen solchen Menschen gibt.

Mein Herz krampfte sich zusammen, als ich mich plötzlich an meinen ersten Liebeskummer erinnerte, der mich leer und hilflos zurückließ, wie ein verlorener Penny im Sand. Aber neben der Erinnerung an den Herzschmerz spürte ich die Wärme der Hoffnung, dass ich vielleicht ein Verständnis wie das ihre befreien würde, eine Hoffnung, dass ich eines Tages die unausgesprochene Sprache der ihren sprechen würde, eine Sprache, die man nicht vergleichen kann.

Anna war eine süße und berauschende Mischung aus echter Freundlichkeit mit der perfekten Portion Nerd. Sie war die Definition des „Mädchens von nebenan“.

Sie hatte leuchtend blaue Augen, die einen eigenen Himmel in sich trugen, umrahmt von dunklem kastanienbraunem Haar und Grübchen im Mundwinkel, die sie fast vollständig aufblitzen ließ, ohne sich der Wirkung bewusst zu sein, die sie auf alle hatten.

Anna war zweifellos wunderschön, und auch ich befreite mich von dem Neid, wie perfekt sie war. Sie war eine Kletterin mit Armen und Beinen aus Stahl und trug immer ein Lächeln im Gesicht. Sie strahlte immer heller als die Sonne selbst, und vielleicht zog sie deshalb alle in ihren Bann.

Und dann war da noch Brendan. Er war ein kompletter Trottel, aber in jeder Hinsicht liebenswert. Er hatte die perfekte Nase und Augen, die wie graue und blaue Gewitterwolken leuchteten, kurz bevor der Blitz einschlug.

Wenn er lachte, war es alles andere als nur ein Geräusch, das seinen Lippen entwich. Brendan lachte mit seinen Augen und seinem ganzen Gesicht. Es war ein Lachen, das wirklich von innen kam, als wäre es mit seiner Seele verdrahtet.

Von Geburt an ein Genie und von Natur aus ein Abenteurer, trug er ein Herz aus Gold in sich. Und füreinander bestimmt waren er und Anna perfekt.
Derjenige, der es weiß, was ich unausgesprochen sagen will und bei dem ich mich ganz zu Hause fühle.Derjenige, mit dem ich nachts um zwei durch die Berge hüpfen kann, und derjenige, der mit mir quer durch die Staaten fährt und dabei unausstehlich aus dem Fenster singt.

Ich will etwas Echtes, Anna und Brendan. Und wenn meine Sterne richtig stehen, dann werde ich es vielleicht eines Tages haben.

 

 

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Autor

  • Anina Krüger

    Anina Krüger ist eine junge Autorin, die sich auf Dating, Beziehungen, Liebe und das Leben im Allgemeinen konzentriert. Sie schreibt über Dinge, die sie erlebt hat, Dinge, die sie interessant findet, und Dinge, die wichtig sind. Ihre Geschichten verbinden sie mit Menschen die ähnliches durchgehen oder durchlebt haben. Sie schafft es in die Herzen der leser, sowohl als eine Art Life- Coach, als auch als Freund und jemand der weiss was Menschen durchmachen.

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